Ökoheizstrom – CO2 neutral heizen

Warum Ökoheizstrom?

Ganz einfach:

Sie investieren viel Geld in ihre umweltfreundliche Heizungstechnik und beziehen den Strom für den Betrieb der Heizungsanlage (z.B. Ihrer Wärmepumpe) von Ihrem örtlichen Grundversorger, der ihnen in 90% aller Fälle den deutschen Strommix (vorwiegend bestehend aus Kohle- und Atomstrom), im schlechtesten Fall nur Atomstrom oder Kohlestrom verkauft.

Die meisten Wärmepumpen-Betreiber wissen nicht, dass Sie mit ihrem Zweitarifzähler auch zu einem anderen Ökostrom-Anbieter wechseln können. Prüfen Sie einfach, von dem Sie aktuell Ihren Storm für Ihre Wärmepumpe beziehen und verwechseln Sie nicht den Bezug von Hausstrom mit dem Bezug von Wärmepumpen Heizstrom.

Auf diesen Seiten wollen wir den Verbraucher dabei unterstützen diesen Schritt zu gehen und den Anteil an Heizstrom, der oft den Haushaltsstrom, in Kilowattstunden gerechnet, übertrifft grüner werden lassen.

Die Idee einer umweltfreundlichen Heizung in ihrem Haus wird durch diesen Umstand leider zunichte gemacht. Der CO2 Verbrauch findet zwar nicht mehr bei Ihnen vor Ort statt, sondern lediglich im nächstgelegenen Kohlekraftwerk oder Atommeiler.

Ändern Sie diesen Zustand und ziehen Sie die ursprünglich so brillante Idee bis zum Ende durch. Setzen Sie auf Heizstrom, welcher ausschließlich durch erneuerbare Energien gewonnen wird!

Zahlen und Fakten:

Es gibt in Deutschland nach Schätzung der BHD (Bundesindustrieverband) 600.000 (PDF) installierte Wärmepumpen. Der Anteil von Wärmepumpen in Neubauten liegt nach Angaben des Bundesverband Wärmepumpe e.V. in Deutschland bis 2014 bei 31,8% und verzeichnet von Jahr zu Jahr steigende Raten – d.h in jedem dritten Neubau werden Wärmepumpen zur Befeuerung eingesetzt!

waermepumpen statistik


Jedes Jahr
kommen ca. 70.000 neue Luft- / Wasser und geothermische Wärmepumpen dazu. Ein toller Trend – weg von fossilen Brennstoffen wie Gas oder Heizöl – und ein guter Schritt zur Reduzierung schädlicher Klimagase wie dem CO². Doch die Rechnung geht nur auf, wenn der Strom, der zum Betrieb der Wärmepumpen erforderlich ist, nicht mit Hilfe von fossilen Brennstoffen wie Braun- oder Steinkohle ihres Grundversorgers verwendet wird. Viele Bauherren denken bei Ihrer Engeriebilanz den Energiekreislauf nicht bis zum Ende und kaufen im Schnitt mehr als 5000 kwh / Jahr Energie für Ihre „grüne Heizung“ vom örtlichen Stromversorger, der nach Angaben der Bundesnetzagentur in der Regel nicht auf erneuerbare Energien für den Heizstrom setzt :(

Sehen Sie selbst – der Energieverbrauch für Wärme übertriftt bei weitem den Haushaltsstromverbrauch – den Stromanbieter zu wechseln bei Haushaltsstrom ist ein gängiger Prozess, beim Heizstrom tappen die meisten im Dunklen, da kein Interesse bei den meisten Energieversorgern besteht, den „großen“ Kuchen des Wärmeverbrauchs anzutasten:

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Quelle: Energieverbrauch eines durchschnittlichen Einfamilienhauses mit 4 Personen- http://www.energieheld.de/blog/energieverbrauch-eines-wohnhauses/

Auch die Betreiber der ca. 1.600.000 Haushalte, welche als Heizungstechnologie die veralteten Nachtspeicheröfen nutzen, beziehen Ihre Heizenergie in 98% vom örtlichen Grundversorger, welcher die Haushalte im Bereich Heizstrom vorwiegend aus fossilen Energien beliefert.

Wir beraten und informieren Sie nach unseren eigenen Erfahrungen bei dem, manchmal nicht einfachen, Wechsel, geben Ihnen Tipps wie Sie vorgehen, wenn sich Ihr örtlicher Grundversorger querstellt oder wenn Sie Hilfe bei der Formulierung eines Beschwerdeverfahrens mit der Bundesnetzagentur benötigen. Denn es ist ihr gutes Recht, den Anbieter zu wechseln – Sie müssen es lediglich durchziehen.